Einsatz
104 Kellerbrand
10 Bewohner und ein Hund aus Mehrfamilienhaus gerettet
Bei einem Kellerbrand in der Hessisch Lichtenauer Wohnsiedlung „Im Tal“ mussten in der Nacht zum Dienstag zehn Bewohner und ein Hund aus einem Mehrfamilienhaus gerettet werden. Mehrere Personen erlitten leichte Rauchgasverletzungen.
Der Notruf ging am Montagabend gegen 23:35 Uhr ein. Bereits wenige Minuten später trafen die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle ein. Dichter Rauch drang aus den Kellerfenstern und hatte sich bereits bis in die sechs Wohnungen des Hauses ausgebreitet. Das Treppenhaus war durch den aufsteigenden Brandrauch nicht mehr als Fluchtweg nutzbar.
Neun Bewohner und ein Hund mussten deshalb von der Feuerwehr über die Drehleiter aus ihren Wohnungen gerettet werden. Ein weiterer Bewohner konnte über das Treppenhaus ins Freie gebracht werden.
Nach ersten Erkenntnissen war in einem Kellerraum ein Hochdruckreiniger in Brand geraten. Das Feuer breitete sich auf den gesamten Kellerraum aus und verursachte eine erhebliche Rauchentwicklung.
Die Feuerwehr Hessisch Lichtenau und die Feuerwehr Walburg gingen umgehend mit mehreren Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Bereits der erste Angriffstrupp setzte einen mobilen Rauchverschluss ein, um ein weiteres Austreten von Brandrauch aus dem Keller in das Treppenhaus möglichst zu verhindern.
Trotz dieser Maßnahme hatte sich der Rauch zu diesem Zeitpunkt bereits im Gebäude ausgebreitet. Während der betroffene Kellerraum vollständig ausbrannte, wurde auch das übrige Wohnhaus durch die starke Rauchentwicklung erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
Um das Gebäude anschließend vom Brandrauch zu befreien, setzte die Feuerwehr einen Druckbelüfter ein. Die Nachlösch- und Belüftungsarbeiten zogen sich bis gegen 1:30 Uhr hin. Für die Einsatzkräfte war der Einsatz damit jedoch noch nicht beendet: Fahrzeuge, Atemschutzgeräte und weiteres eingesetztes Material mussten anschließend wieder einsatzbereit gemacht werden.
Mehrere Bewohner erlitten leichte Rauchgasverletzungen und wurden vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt. Zwei Rettungswagen aus Hessisch Lichtenau und Sontra sowie ein Notarzt aus Hessisch Lichtenau waren im Einsatz. Zusätzlich wurde die SEG Hessisch Lichtenau alarmiert.
Die Polizei Hessisch Lichtenau war mit zwei Beamten vor Ort und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Die Feuerwehren Hessisch Lichtenau und Walburg waren mit insgesamt 23 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit insgesamt elf Kräften im Einsatz.
Pressekontakt:
Feuerwehr Hessisch Lichtenau
Herr Stefan Schlegel
Mobil 0173-9624881
E-Mail: feuerwehr@hessisch-lichtenau.de














