Jugendfeuerwehr

Großübung der Jugendfeuerwehren

Dichter Rauch, vermisste Personen und ein angenommener Brand im Obergeschoss

Großübung der Jugendfeuerwehren – Nachwuchs zeigt sein Können

Dichter Rauch, vermisste Personen und ein angenommener Brand im Obergeschoss und Dachbereich: Bei einer gemeinsamen Großübung konnten die Jugendfeuerwehren aus Hessisch Lichtenau, Fürstenhagen und Walburg am Samstag ihr Können unter möglichst realistischen Bedingungen unter Beweis stellen.

Gegen 11 Uhr startete die Übung auf dem Gelände des Baubetriebshofes und des Wasserwerks in Hessisch Lichtenau. Das angenommene Szenario: Bei Bauarbeiten war in einem Gebäude ein Feuer im Obergeschoss mit Ausbreitung in den Dachbereich ausgebrochen. Drei Bauarbeiter sowie ein Mitarbeiter des Baubetriebshofes galten als vermisst.

Für die rund 20 Jungen und Mädchen bedeutete das: Menschenrettung, Brandbekämpfung und Aufbau einer Wasserversorgung – und das alles im gemeinsamen Zusammenspiel mehrerer Jugendfeuerwehren.

Mehrere Trupps gingen in das stark verrauchte Gebäude vor und suchten nach den Vermissten. Vier durch Übungspuppen dargestellte Personen mussten gefunden und gerettet werden. Parallel dazu wurde von außen die Brandbekämpfung eingeleitet. Insgesamt kamen zwei Trupps im Innenangriff und zwei Trupps im Außenangriff zum Einsatz.

Auch die Wasserversorgung musste von den Jugendlichen selbstständig aufgebaut werden. Dazu erfolgte die Wasserentnahme aus dem Leitungsnetz über einen Unterflurhydranten. Die Drehleiter der Feuerwehr Hessisch Lichtenau wurde ebenfalls in das Übungsgeschehen eingebunden.

Alle vier vermissten Personen konnten im Verlauf der Übung gefunden und erfolgreich gerettet werden. Trotz des schlechten Wetters waren die Jugendlichen mit großem Engagement und viel Motivation bei der Sache. Die zuvor erlernten Handgriffe saßen und das Zusammenspiel der verschiedenen Einheiten funktionierte hervorragend.

Organisiert und vorbereitet wurde die Großübung durch Stadtjugendwart Marco Quehl.
Neben den Jugendwarten und Betreuern verfolgten auch Stadtbrandinspektor Steffen Rödel und Bürgermeister Dirk Oetzel das Übungsgeschehen vor Ort.

Nach Übungsende gab es noch einige Worte an die Jugendlichen und Betreuer, bevor es gemeinsam zum Feuerwehrhaus nach Fürstenhagen ging. Dort warteten zum Abschluss Bratwurst vom Grill und Getränke auf alle Beteiligten.

Die Übung zeigte eindrucksvoll, mit welchem Engagement und Teamgeist unser Feuerwehrnachwuchs bei der Sache ist. Ein großes Dankeschön an alle Jugendlichen, Betreuer und Helfer, die diese gemeinsame Übung möglich gemacht haben!

Starke Leistung unseres Feuerwehrnachwuchses!

Pressekontakt:

Feuerwehr Hessisch Lichtenau

Herr Stefan Schlegel
Mobil 0173-9624881

E-Mail: feuerwehr@hessisch-lichtenau.de